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Warum der Kurs „Singen und Spielen“ der ideale Einstieg ins Musizieren ist

12. Juli 2026

Singen & Spielen – Kurs für Kinder im Schulanfangsalter
In Pfaffenhofen und in Schweitenkirchen

Mit dem Schuleintritt beginnt für Kinder ein neuer Lebensabschnitt – und oft auch ein neuer Zugang zur Musik

„Singen und Spielen“ begleitet Kinder ab der 1. Klasse genau in dieser Übergangszeit: vom spielerischen Entdecken hin zum bewussteren Musizieren.

Ob Ihr Kind neu zu uns kommt oder bereits die Musikalische Früherziehung besucht hat – hier darf es Musik mit dem ganzen Körper erleben, Instrumente ausprobieren und Schritt für Schritt Sicherheit gewinnen.

Was Ihr Kind hier erlebt

Die Kinder lernen verschiedene Instrumente kennen (z. B. Blockflöte, Gitarre und Klavier) und probieren sie im Laufe des Jahres aus.
Ziel ist nicht, möglichst schnell ein Instrument zu lernen, sondern herauszufinden:

✔ Welches Instrument passt wirklich zu mir?

✔ Wie fühlt sich gemeinsames Musizieren an?

✔ Wie kann ich aufmerksam zuhören, einsetzen und gemeinsam spielen?

Der Kurs ist bewusst keine „Wartezeit“ bis zum Instrumentalunterricht, sondern ein eigenständiger musikalischer Lernweg. Die Kinder erwerben Grundlagen, die ihnen den späteren Einstieg in ein Instrument deutlich erleichtern.

Musikalisches Lernen beginnt im Körper

Musikalisches Lernen beginnt nicht beim Instrument, sondern im Körper.
Deshalb arbeiten wir viel mit

  • Bewegung und Rhythmus
  • Body Percussion
  • Singen
  • Koordination
  • gemeinsamem Musizieren

Diese Erfahrungen bilden eine wichtige Grundlage für den späteren Instrumentalunterricht und unterstützen gleichzeitig Konzentration, Selbstregulation und soziale Kompetenzen.

Gemeinsam Musik machen – von Anfang an

Wir nutzen Klangstäbe, Trommeln, Boomwhackers und weitere Instrumente, damit die Kinder sofort aktiv musizieren können – auch ohne Notenkenntnisse.
So entsteht früh das Gefühl:
„Ich bin Teil einer kleinen Band.“
Die Notenschrift wird später behutsam und verständlich darauf aufgebaut.

Lernen in einer kleinen Gruppe

Der Unterricht findet in einer festen Kleingruppe mit vier bis fünf Kindern statt.
Diese Gruppengröße ermöglicht

✔ individuelles Eingehen auf jedes Kind

✔ echtes Zusammenspiel

✔ Lernen voneinander

✔ eine ruhige und konzentrierte Lernatmosphäre

Der Kurs richtet sich an Kinder ab der 1. Klasse (bzw. Kinder, die bis zum 15. September sechs Jahre alt werden).
Auch Zweitklässler profitieren oft noch sehr von diesem Angebot
und lieben diesen Kurs.

Muss zuhause geübt werden?

Nein.
Gerade für Schulanfänger ist regelmäßiges Üben oft noch eine große Herausforderung.
Hier darf Ihr Kind Musik zunächst ohne Leistungsdruck erleben und grundlegende musikalische Fähigkeiten entwickeln.
Wenn später der Wunsch nach einem Instrument wächst, fällt das Üben erfahrungsgemäß deutlich leichter und selbstständiger.

Was nach einem Jahr möglich ist

Ihr Kind hat

✔ musikalische Grundlagen erworben

✔ verschiedene Instrumente kennengelernt

✔ ein Gefühl für Rhythmus und Tonhöhe entwickelt

✔ gelernt, sich musikalisch in eine Gruppe einzubringen

✔ genügend Erfahrung gesammelt, um sich bewusst für ein Wunschinstrument zu entscheiden

Viele Kinder starten danach motiviert und mit großer Freude in den Instrumentalunterricht.


Häufige Fragen

Mein Kind weiß schon, welches Instrument es lernen möchte.

Das ist wunderbar – Begeisterung ist ein wertvoller Ausgangspunkt.

Gleichzeitig zeigt die Erfahrung, dass viele Kinder ihr Wunschinstrument erst dann wirklich finden, wenn sie verschiedene Instrumente kennenlernen und zuvor musikalische Grundlagen entwickeln konnten.
Mir ist wichtig, dass Kinder langfristig Freude am Instrument behalten. Deshalb bereiten wir sie zunächst musikalisch, motorisch und in ihrer Aufmerksamkeit auf diesen Schritt vor.

So gelingt der Einstieg in den Instrumentalunterricht meist leichter und mit größerer Selbstständigkeit.


Warum beginnt der Unterricht nicht sofort am Instrument?

Viele Fähigkeiten, die für erfolgreiches Musizieren wichtig sind – etwa Rhythmusgefühl, Koordination, Zuhören oder Zusammenspiel – lassen sich zunächst ohne Instrument freier und natürlicher entwickeln.
Das Instrument kommt danach nicht als Neuanfang, sondern als natürliche Fortsetzung.


Was ist, wenn mein Kind sehr schüchtern oder unruhig ist?

Die kleine Gruppe bietet einen geschützten Rahmen, in dem Kinder in ihrem eigenen Tempo ankommen können.
Bewegung, klare Strukturen und wiederkehrende Abläufe helfen vielen Kindern dabei, sich sicher zu fühlen und aktiv am Unterricht teilzunehmen.


Wie geht es danach weiter?

Viele Eltern fragen sich, wie der Übergang zum Instrumentalunterricht aussieht.
Auch hier möchte ich den Kindern einen möglichst fließenden Übergang ermöglichen.
Im Klavierunterricht arbeite ich bevorzugt in kleinen Zweier oder Dreiergruppen, im Blockflötenunterricht in kleinen Gruppen mit zwei bis vier Kindern.

Kinder lernen von Anfang an, aufeinander zu hören, im gemeinsamen Puls zu bleiben und Musik miteinander zu gestalten. Dieses gemeinsame Lernen stärkt Musikalität, Aufmerksamkeit, Selbstregulation und Selbstständigkeit.
Mein Unterricht orientiert sich unter anderem an der Music Learning Theory nach Edwin E. Gordon. Dabei steht das musikalische Verstehen im Mittelpunkt: Kinder hören, singen, bewegen und erleben Musik zunächst praktisch. Die Notenschrift wird erst dann eingeführt, wenn sie musikalisch sinnvoll eingebettet ist.
Wenn der Übergang in den Instrumentalunterricht konkret wird, erhalten Sie selbstverständlich rechtzeitig alle weiteren Informationen.


Haben Sie noch weitere Fragen?

Ich freue mich über den Austausch mit Ihnen!

Herzlich

Marion Lustig